BGH, Az. I ZR 121/08: Keine Haftung auf Schadensersatz von Inhabern bzw. Betreibern schlecht bzw. ungesicherter WLANs, bei Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen.

Der Bundesgerichtshof hat am 12.05.2010, Az. I ZR 121/08, über die Haftung von Privatpersonen, über deren schlecht gesichertes WLAN Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen begangen wurden, entschieden.

Danach dürfen die WLAN-Betreiber, zwar auf Unterlassung, jedoch nicht auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden.

Dies bedeutet konkret, dass Privatpersonen, die nachweislich die Urheberrechtsverletzung nicht selbst begangen haben, sondern als „Störer“ aufgrund des unzureichend gesicherten WLANs haften müssen, „nur“ für die Anwaltskosten der Abmahnung, jedoch nicht für Schadensersatz aufkommen müssen.

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