Bundesnetzagentur verhängt Bußgelder gegen Telekommunikationsanbieter wegen Verstößen bei Anbieterwechsel

Wie die Bundesnetzagentur berichtet, hat diese gegen drei große Telekommunikationsanbieter Bußgelder in Höhe von insgesamt 225.000 Euro, wegen Verstößen beim Anbieterwechsel.

Verbraucher sollen vor langwierigen Ausfällen beim Wechsel des Telefon- und Internetanbieters geschützt werden. So darf darf ein Wechsel gemäß § 46 Abs. 1 TKG nicht zu Unterbrechungen von mehr als einem Kalendertag führen. Bei Verstößen gegen diese Regelung hat der Gesetzgeber Bußgelder  in Höhe von bis zu 100.000 Euro festgelegt.

Das Magazin der Spiegel berichtet, dass neben den drei Telekommunikationsanbietern, zudem ein Bußgeldverfahren gegen die Telekom eingeleitet wurde. Laut Bericht des Magazin Spiegel, kritisiere die Telekom das Verfahren der Bundesnetzagentur, da „jährlich mehr als drei Millionen Anbieterwechsel“ stattfänden und die allermeisten ohne Probleme verliefen.

Würde man dieser Argumtentation folgen, wäre es somit wohl (laut Ansicht der Telekom) vertretbar, wenn bei einem Wechsel des Strom- oder Erdgasanbieters, eine fehlende Versorgung von einigen Tagen auftreten würde.

 

 

 

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