LfDI Mecklenburg-Vorpommern legt 14. Tätigkeitsbericht zum Datenschutz vor

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI ) mit Sitz in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, hat den Tätigkeitsbericht für seine Behörde für das Jahr 2018 vorgelegt.

So hat sich das Beschwerdeaufkommen für Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht, und trotz des stark gestiegenen Arbeitsaufkommens muss das Landesdatenschutzamt Mecklenburg-Vorpommern diesen mit bisher unveränderten Personalbestand bewältigen.

Aufgrund des Inkrafttretens der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) muss die Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit zudem über 50 neue Aufgaben wahrnehmen. So beklagt die Schweriner Behörde, dass sie aufgrund der stark angestiegenen Anzahl von Beschwerden kaum in der Lage ist, ihren Aufgaben als Kontroll- und Prüfbehörde für Mecklenburg-Vorpommern nachzukommen.

Ein grosses datenschutzrechtliches Thema sind nach Aussage des LfDI Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor etwa Datenpannen, die z.B. durch den unsachgemäßen Gebrauch von unverschlüsselten Emails, aber auch Faxgeräten hervorgerufen werden oder aber duch Hacking.

Ein anderes Thema war in 2018 die durch das Inkraftreten der DSGVO hervorgerufene Überforderung von kleinen Unternehmen und Vereinen mit den durch die neuen Datenschutzvorschriften verbundenen Umsetzungsvorschriften. Deshalb  hat das LfDI Mecklenburg-Vorpommern auf seinen Internetseiten diverse Informationsmaterialien und Leitfäden für Unternehmen bereitgestellt. Orientierungshilfen insbesondere für Vereine in Mecklenburg-Vorpommern finden sich hier.

 

 

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