Rechtliche Rahmenbedigungen des Webmarketings

Mittlerweile ist es für die meisten Unternehmen, Agenturen, Freiberufler und auch Künstler unerlässlich, nicht nur einen Internetauftritt zu unterhalten, sondern von Interessenten und potentiellen Kunden gefunden zu werden.

Diejenigen, die ein solches Vorhaben umsetzen wollen, sehen sich neben zahlreichen technischen Herausforderungen auch etlichen rechtlichen Hürden ausgesetzt:

  • Für die Umsetzung des Internetauftrittes sollten rechtliche Vorschriften nicht außer Acht gelassen werden. Hier sollten Vorgaben zu Impressums- und Widerrufspflichten, sowie datenschutzrechtliche Vorschriften beachtet werden.
  • Soll nun die Internetseite mittels Suchmaschinen im Internet bekannt gemacht werden, sind für Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Nutzung von Socialmedia-Plattformen erneut datenschutzrechtliche Aspekte relevant. Beispielsweise ist aktuell die Protokollierung und Auswertung erfasster Webseiten-Statistiken rechtlich umstritten. Auch die Nutzung von Google-Adwords ist in der Rechtsprechung ein relevantes Thema.
  • Beim Betrieb eines Webshops sind eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften, wie bspw. die Preisangabenverordnung zu beachten. Bei Waren gelten, je nach Produktart, unterschiedlichste Vorschriften, wie etwa die Textil-, Kosmetik- oder Batterieverordnung.
  • Für die Umsetzung von Werbemaßnahmen sind wettbewerbsrechtliche Vorschriften zu beachten. Werden beispielsweise Produkte nur unzureichend mit Testergebnissen beworben, droht die Abmahnung eines Mitbewerbers.

Betreiber von Onlineshops oder Unternehmensseiten haben heutzutage vielfältige rechtliche Vorgaben zu beachten. Andererseits bietet das Web-Marketing ein erstaunliches Potential, um kosteneffektiv den eigenen Marktwert und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Werden dazu noch die rechtlichen Komponenten beachtet, können die neu gewonnenen Möglichkeiten umfassend und nachhaltig ausgeschöpft werden.